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Laenschelder Platt

Die "Grammatik des Laenschelder Platt" von Helmut Daube ist eine Grammatik über die sterbende Sprache bzw. den sterbenden Dialekt "Laenschelder Platt". 


Projekt: Laenschelder Platt

Projektleiter/Autor: Helmut Daube

Kontakt: LAEN-PLATT@BISS2030.de

Ziel: Erhaltung der "aussterbenden" Sprache für die Nachwelt.

Inhalt: Grammatische Regeln und Beispielsätze (WENKER-Sätze) zur Beschreibung des Dialektes.

Nächste Schritte:

1 - Vervollständigung der Versionen 1.x - ausschließlich Text-Beschribungen

2 - Sprachaufnahmen mit "Platt-Schwätzern", Schenklengsfelder, die "Laenschelder-Platt" noch als MUTTERSPRACHE gelernt haben. 

Hintergrundinfo: Ab den 50er Jahren wurde Schüler*innen als "ERSTE FREMDSPRACHE" das gelehrt, was man heute als "Muttersprache" bezeichnet.


Teilprojekt: Sammlung von Sprachbeispielen

Teilprojekt-Leiter: Adi Busch und weitere Freiwillige

Kontakt: LAEN-PLATT@BISS2030.de

Ziel: Sammlung von Sprachbeispielen von Sprecher*innen mit Laenschelder Platt als MUTTERSPRACHE.

Dokument: WENKER-Sätze - Sprachwissenschaftliche MUSTERSÄTZE, mit denen Linguisten die Entwicklung von Sprachen wissenschaftlich untersuchen.

Teil-Autoren: Unterschiedliche Sprecher*innen, die die Sätze in ihrem Dialekt nachsprechen. 




Projekt

Laenschelder Grammatik

Beschreibung

Das "Laenschelder Platt" gehört zu den aussterbenden Sprachen.Ich selbst, Baujahr 1955, kann zwar noch alles verstehen und auch ein paar Sätze in "Platt" sprechen, aber ich kann es nicht wirklich sprechen. Es ist leider für mich, wie eine angelernte "Fremdsprache".

In dem Projekt erklärt Helmut Daube nach welchen grammatischen Regeln "Platt" gesprochen wurde.

Die Grammatik besteht nicht nur aus einer Beschreibung der Regeln, es sind auch viele Sprachbeispiele eingearbeitet. 

Projektleiter

und Autor

Helmut Daube

Hintergrund-Info

u WIKIPEDIA: Sprachatlas




Der Sprachatlas oder Dialektatlas ist eine Sammlung von Sprachkarten eines Gebietes, auf denen die Verbreitung von Varianten von LautenWörtern bzw. Bezeichnungen (onomasiologische Karten), Wortgruppen, Wortformen und Satzkonstruktionen eingezeichnet ist. Er gibt dabei Auskunft über die Verbreitung von Dialekten und über die Aussprache von Wörtern in verschiedenen Dialekten einer Sprache oder einer Sprachengruppe. Eingezeichnet sind auch die Sprach- oder Dialektgrenzen und regionale Besonderheiten.

Grenzen, an denen sich die Ausprägung eines untersuchten Merkmals (linguistische Variable) ändert – beispielsweise die Aussprache eines Konsonanten oder Vokals oder die Verwendung eines Wortes – werden durch eine Linie markiert, eine Isoglosse. Stellen, an denen viele Isoglossen zusammenfallen (Isoglossenbündel), markieren Dialekt- oder Sprachgrenzen.

Wenn es in wenigen Jahren niemanden mehr gibt, der/die muttersprachlich mit dem "Platt" aufgewachsen ist, dann bleiben mit der "Laenschelder Grammatik" der Nachwelt zumindest Regeln und Beispiele erhalten.  

Termin

voraussichtlich 1.Quartal 2021(31.3.2021)

Nächste Schritte

1 - Helmut Daube finalisiert die WEB-Seiten

2 - Die gesamte "Grammatik-APP" mit allen Seiten wird voraussichtlich im 1.Quartal 2021 ONLINE gehen.

Chancen

für

Projekterweiterungen

Interessierte Sprachwissenschaftler/-innen z.B. der Gesamtschule könnte mit Schülern*innen ein SPRACHPROJEKT" starten.

1 - Muttersprachler/-innen finden, die noch "Platt schwatze kenne".

2 - Mustersätze erarbeiten

3 - Sprachaufnahmen machen

4 - Eine AUDIOTHEK des "Laenschelder Platt" anlegen

Anmerkung: Das "Platt" anderer Ortsteile/Dörfer tickt nach anderen Regeln. Dort gibt es andere Lautverschiebungen.

Für "Ihr zwei" sagt man "Ey zwo" und ein Dort weiter "Ey zwä".

In Alsfeld gibt es sogar "Ey Zwi". Damit sind automatisch zwei Frauen gemeint.


Gibt es schon eine Grammatik für einen Hessischen Dialekt? 

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